Gemeinsam

Immer für die Rechte aller Kolleginnen und Kollegen

08.08.2017 - Jeder Interessensverband, so auch die Deutsche Justiz-Gewerkschaft Landesverband Baden-Württemberg (DJG-BW), besteht nur, weil Gleichgesinnte erkannt haben, dass man gegen Maßnahmen des Arbeitgebers alleine auf verlorenem Posten steht.

Kolleginnen und Kollegen verzichten auf einen verschwindend geringen Anteil Ihres Einkommens, werden Mitglied und zahlen in der DJG-BW einen der geringsten Jahresbeiträge in der Verbandslandschaft in Baden-Württemberg. Berücksichtigt man, dass dieser Mitgliedsbeitrag von der Einkommenssteuer abgesetzt werden kann, relativiert sich die Beitragshöhe deutlich nach unten. Weil engagierte Mitglieder, die sehr oft aktive Kolleginnen und Kollegen in der Landesjustiz sind, allesamt ehrenamtlich als Funktionäre mit einem Vorstandsamt oder Sachgebiet ohne Entgelt tätig sind, fließen fast sämtliche Beitragszahlungen in indirekter Form an unsere Mitglieder zurück. Sei es für Verbesserungen, Tariferhöhungen oder erfolgreiche Rechtsschutzbegehren.

Nun ist es allerdings so, dass sich eine Gewerkschaft immer (!) für die Rechte aller Kolleginnen und Kollegen einsetzt. Das heißt, wir schauen über den Tellerrand hinaus und sorgen uns nicht nur um unsere Mitglieder. Sprechen wir im Rahmen der Mitgliederwerbung Kolleginnen und Kollegen in der Landesjustiz auf eine Mitgliedschaft an, hören wir sehr oft die Antwort: „Warum soll ich Mitglied werden, ich habe ja Anteil an Euren Erfolgen. Den Mitgliedsbeitrag spare ich mir!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen, der tiefere Sinn, der hinter einer Gewerkschaft steht, ist die gemeinschaftliche Gerechtigkeit in der Arbeitswelt. Das bedeutet, dass Ihre Kolleginnen und Kollegen, die Nichtmitglied sind, auf Ihre Kosten am Erfolg unserer Gewerkschaftsarbeit teilhaben. Oder anders betrachtet: wären Sie alle kein Mitglied in der DJG-BW gäbe es weder für Sie, noch die vielen Kolleginnen und Kollegen, die kein Mitglied sind, etwas. Es gäbe keine Erfolge wie Tariferhöhungen, mehr Beförderungsstellen, höher dotierte Dienstposten, mehr Urlaubstage, mehr Entfristungen und vieles mehr. Es gäbe auch keine Garantie, dass Einkommen, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Urlaubstage etc. vom Arbeitgeber nicht einseitig gekürzt würden.

Ist das Gemeinschaft? Ist das Gerechtigkeit?

Meinen Sie nicht, dass es höchste Zeit ist, dass Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen einmal auf diesen Umstand hin ansprechen? Und dass es höchste Zeit ist, dass diese sich an den gemeinschaftliche und gerechten Erfolgen beteiligen? Und dass in einer Gemeinschaft jede und jeder sein Scherflein beitragen muss, damit es gerecht zugeht?

Meinen Sie nicht, dass es Ihnen wert sein sollte, sich zehn Minuten Zeit zu nehmen und diese Kolleginnen und Kollegen anzusprechen und ihnen ein Mitgliedsformular auszuhändigen und dieses nach drei Tagen unterzeichnet wieder abzuholen?

Ich meine das nicht nur, sondern in bin davon überzeugt, dass Ihnen dieser geringe Zeitaufwand letztendlich zugute kommen wird. Mehr Mitglieder bedeuten für uns alle, dass wir noch mehr tätig sein können und noch mehr Erfolge erzielen werden – für Sie und alle Nichtmitglieder!

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